Look inside!

Die Konzertreihe „Soundtrips NRW“ präsentiert spannende musikalische Rundreisen durch NRW.

Die inzwischen 6-jährige Kontinuität wird durch die Förderung des NRW Kultursekretariats sowie der beteiligten Städte möglich gemacht und bietet die Chance eine qualitativ hochwertige Konzeptidee weiterzuentwickeln und lebendig zu gestalten.

Wer sich auf den Soundtrip begibt, erlebt interessante Klangwelten, musikalische Neukreationen und spontane Begegnungen in einem nordrhein-westfälischen Netzwerk von innovativer Kraft und mit hohem künstlerischem Potential.

2016 erwarten uns folgende Musiker_innen:
März: Xavier  Charles – Axel Dörner (F/D), April: Mette Rasmussen – Chris Corsano (DAN/USA), September: Ute Wassermann – Birgitt Ulher (D), November: Kaja Draksler – Matiss Cudars (Slowenien/Lettland), Dez.: Hans Tammen (D/USA)


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Soundtrip 30

Ute Wassermann - Birgit Ulher (D)

Ute_Wassermann - Birf´git_Ulherr-c- G.Lettov

Ute Wassermann Stimme. Vogelstimmenpfeifen, Resonanzobjekte
Birgit Ulher Trompete, Radio, Lautsprecher,

Ute Wassermann ist als Vokalkünstlerin, Komponistin und Klangkünstlerin für ihre vielstimmige Klangsprache bekannt, die sie in verschiedene Zusammenhänge der experimentellen und Neuen Musik einbringt. Ihr Gesang entfernt sich von dem üblichen akustischen Klangbild der menschlichen Stimme und löst Assoziationen z.B. von Klängen von Vögeln, Maschinen, Elektronik aus.

Birgit Ulher studierte Malerei und Freie Kunst in Hamburg, wo sie rasch in Berührung mit der experimentellen und improvisierten Musik kam. Sie entwickelte auf der Trompete eine differenzierte Grammatik von Klängen jenseits des konventionellen Trompetentons (jazzdimensions.de) und arbeitet als freischaffende Musikerin im Bereich der real time music, die ohne Themen und Absprachen aus dem Moment entstehen soll

CD-Produktionen: Radio Tweet, Kunststoff. Über die CD „Kunststoff" schreibt Tobias Richtsteig: "Die Trompete ist als Instrument wohl am engsten mit der menschlichen Stimme verwandt und doch ruft das Duo der Vokalistin Ute Wassermann und der Blechbläserin Birgit Ulher zunächst Erstaunen hervor: diese Kombination ist unge- wöhnlich, auch im Bereich der experimentierfreudigen improvisierten Musik.

Tatsächlich entspricht die CD „Kunststoff“ von Wassermann/Ulher dem, was im Pop als „unplugged“-Album bezeichnet wird. Die bewusste Beschränkung der instrumen- talen Mittel zahlt sich in einer konzentrierten Intensität aus. Stimme und Trompete zwitschern, flattern, nähern sich bis auf kleinste Intervalle an, verschmelzen zum spontan orchestrierten Zusammenklang. Doch obwohl die zehn Tracks von „Kunststoff“ (mit einer Gesamtlänge von exakt 60 Minuten) dem Titel alle Ehre machen und unterschiedliche Klangfelder gleichsam durchdeklinieren, bleibt die Begegnung der beiden Improvisatorinnen spannungsreiches Abenteuer, spielerische Überraschung und unakademischer Hörspaß."


Donnerstag 01. September 2016, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Ute Wassermann - Stimme, Angelika Sheridan - Flöte
Gäste: Florian Walter - Saxophon, Klarinette, Erhard Hirt - Gitarre

Freitag 02. September 2016, 23:30 Uhr im Platzhirsch-Festival
Duisburg Kirche St. Joseph am Dellplatz, Duisburg
Gäste; Akemi Kobayashi - Klavier, Synthesizer, Angelika Sheridan - Flöte, Bassflöte

Samstag 03. September 2016, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Nicola L. Hein - Gitarre, Martin Blume Schlagzeug

Sonntag 04. September 2016, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Montag 05. September 2016, 19:30 Uhr
Bonn Alte Kirche Kirche, Nikolausstraße / Rosenburgweg, 53129 Bonn-Kessenich
Gäste: Ute Völker - Akkordeon, Sue Schlotte - Cello

Dienstag 06. September 2016, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstraße 18b,
Gäste: Martin Blume - Schlagzeug, Nicola L. Hein - Gitarre

Mttwoch 07. September 2016, 20:15
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Patrick Hengst - Schlagzeug

Donnerstag 08. September 2016, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Martin Blume - Schlagzeug

 

Soundtrip 31

Draksler-Cudars-Duo (SLO/LV)

DrakslerCudars- by Nejc Draksler

Kaja Draksler Klavier
Matīss Čudars Gitarre

Das Slowenisch – Lettische Duo verfolgt einen betont rhythmisch-melodischen Ansatz im Rahmen freier Improvisation. Mit divergierenden tonalen Konzepten und Sounds erkunden sie die rhythmischen und strukturellen Möglichkeiten der jeweiligen Instrumentation, sowohl ohne Presets als auch mit vorbereitetem Material, kurzen Motiven und Melodien.

Ihr Duo wurde im Jahr 2013 in Amsterdam gegründet und gastiere bereits in den Niederlanden, in Deutschland, Belgien, Slowenien, Kroatien, dem Kosovo, Lettland und Litauen. Ihre musikalischen Einflüsse kommen aus der gemeinsamen Jazz Ausbildung und Erfahrungen in improvisierter und zeitgenössischer klassischer Musik. Sie haben ihre spezifische Sprache durch die Auseinandersetzung mit Originalkompositionen und freier Improvisation entwickelt. In ihren Konzerten wird sowohl die akustische wie die E-Gitarre eingesetzt, das Klavier gelegentlich durch ein Fender Rhodes oder eine Kirchenorgel ersetzt und das Klangarsenal durch die Verwendung von Perkussionsinstrumente erweitert.

Nach einem Studium in Ljubljana nutzte Kaja Draksler (q1987) einen Aufenthalt in New York, um unter anderem Unterricht bei Jason Moran und Vijay Iyer zu nehmen.
Anschließend studierte sie Jazz in Groningen. (Ihre Abschlussarbeit schrieb sie übrigens über den Free Jazz-Pianisten Cecil Taylor.) Darauf folgte ein klassisches Kompositionsstudium in Amsterdam, ihrer heutigen Wahlheimat. Wenn bei Kaja Draksler Spuren aus balkanischer Volksmusik und slowenischer Tradition durchschimmern, dann eher im Sinne einer "imaginären Folklore".
Vor allem aber bewegt sie sich im Grenzbereich und in der Schnittmenge von Jazz, frei improvisierter Musik, Klassischer Moderne und Neuer Musik. Zu ihren Inspirationsquellen zählen Stride-Pianisten genauso wie ein Thelonious Monk und Jaki Byard, ein Maurice Ravel, Luigi Nono oder Olivier Messiaen.

Matīss Čudars, 1991 in Lettland geboren, ist Jazz- und Improvisationsgitarrist. Seine Musikkarriere begann er im Alter von sieben Jahren, als er lernte Posaune und Schlaginstrumente zu spielen. Anfangs brachte er sich das Gitarrespielen selbst bei und besuchte dann später die Jazzabteilung der Rīgas Doma kora skola. 2013 hat er ein Bachelorprogramm am Amsterdamer Konservatorium abgeschlossen.

facebook/matisskaja
cudars-draksler.tumblr
CD: Miniatures from our Living Room

Mttwoch 02. November 2016, 20:15
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Marie Daniels - Gesang, Georg Wissel - Altsaxophon, Klarinette

Donnerstag 03. November 2016, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Martin Blume - Schlagzeug

Freitag 04. November 2016, 20 Uhr
Duisburg Saal der VHS im Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg
Gast: Philippe Micol - Sopransax, Bassklarinette

Samstag 05. November 2016, 20:30 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld
Gast: Oona Kastner - Stimme

Sonntag 06. November 2016, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Elisabeth Fügemann - Violoncello, Tobias Brügge - Saxophon, Klarinette

Montag 07. November 2016, 20:30
Bonn Mehlem’sches Haus – Musikschule Beuel, Rheinaustraße 131, 53225 Bonn-Beuel, Gäste: Georges Paul – Saxophon, Kontrabass, Ursel Quint – Klavier, Elektronik

Dienstag 08. November 2016, 20 Uhr
Düsseldorf Filmwerkstatt Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf
Gäste: Matthias Muche - Posaune, Etienne Nillesen - Schlagzeug

Mittwoch 09. November 2016, 20 Uhr
Köln Stadtgarten, Venloerstr. 40
Gast: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Simon Camatta - Schlagzeug

Donnerstag 10. November 2016, 20 Uhr
Hagen villa post der vhs, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen
Gäste: Xu Fengxia - Guzheng, Martin Verborg - Violine

Samstag, 12. November 2016, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Marcelo Maira - Flöte, Patrick Hagen - Klarinette

 

Soundtrip 32

Hans Tammen (D/USA)

Hans Tammen

Hans Tammen Gitarre & signal processing

Hans Tammen ist in vielfältigen musikalischen Konzepten und Projekten unterwegs.
Als Gitarrist setzt eine breite Palette eigentümlicher Utensilien ein, um den Klang seiner Gitarre zu verfremden.

Eine selbst entwickelte interaktive Software verarbeitet diese Klänge in Echtzeit zu mikropolyphonen Klangflächen oder schroffen Rhythmen. Harte Kontrastierung von aggressiven Eruptionen und kaum hörbaren, fragilen Klängen sind die prägenden Stilelemente dieser Musik.

2009 erhielt Hans Tammen die Auszeichnung der "New York Foundation For The Arts" für die Endangered Guitar, die Zeitschrift "Signal To Noise" nannte seine Arbeit
“…a killer tour de force of post-everything guitar damage”, während THE WIRE ihn für ... "... einen Kenner kreativer Perversität" hält.


Mit Endangered Guitar gastierte er auf Festivals in den USA, Europa, Russland, Canada, Mexico und Indien.


Sonntag 04. Dezember 2016, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Joker Nies - Elektronik

Donnerstag, 08. Dezember 2016, 20 Uhr
Wuppertal Utopiatadt, Bahnhof Mirke, Mirker Str. 48
Gäste: Christoph Irmer - Violine, Joker Nies - Elektronik

Freitag 09. Dezember 2016, 20 Uhr
Köln Stadtgarten, Venloerstr. 40
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Martin Verborg - Violine, Sue Schlotte - Violoncello

Samstag 10. Dezember 2016, 20 Uhr
Düsseldorf Filmwerkstatt Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf
Gäste: Nicola L. Hein - Gitarre, Erhard Hirt - Gitarre, Elektronik



Rückblick


 Soundtrip 29

Mette Rasmussen - Chris Corsano (DAN/USA)

Mette Rasmussen-Chris Corsano

Mette Rasmussen Saxophon
Chris Corsano Schlagzeug

Mit ihrer CD Produktion “all ghosts at once” (Brooklyn 2013) haben die dänische Saxofonistin und der amerikanische Drummer das Publikum wie die Fachpresse aufmerken lassen. Die Kombination von Rasmussens narrativ-gesanglicher Spielweise mit Corsanos virtuos-extatischem Stil ist gespickt mit musikalischen Highlights.

Corsano arbeitete mit Free Jazz Legenden wie Joe McPhee oder Akira Sakata bis hin zur Avangarde-Pop Vokalistin Björk zusammen. Rasmussen musiziert in Mats Gustavssons “Fire-Orchestra” und spielt mit namenhaften Improvisatoren wie Rudi Mahall, Alan Silva und vielen anderen zusammen.

„Rasmussen‘s and Corsano‘s profound understanding of the liberating power of free, creative music is impressive. Strongly recommended.” (Eyal Hareuveni)


Freitag, 01.April, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Wolfgang Schmidtke – Saxophon, Simon Camatta - Schlagzeug

Samstag 02. April 2016, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Hans Peter Hiby - Saxophone, Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag 03. April 2016, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Helmut Buntjer – Posaune, Achim Tang - Kontrabass

Montag 04. April 2016, 20:30Uhr
Düsseldorf Filmwerkstatt, Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf
Gäste: Simon Camatta - Schlagzeug, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Dienstag 05. April 2016, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gäste: Nicola Hein - Gitarre, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Mittwoch 06. April 2016, 20:30 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Nicola Hein - Gitarre, Simon Camatta - Schlagzeug

Donnerstag 07. April 2016, 20 Uhr 
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen
Gäste: Martin Verborg - Viloine, Erhard Hirt - Gitarre

Freitag 08. April 2016, 20 Uhr
Bonn Kult 41, Hochstadenring 41, 53119 Bonn-Nordstadt
Gäste: Georges Paul – Saxophone, Kontrabass, Matthias Schuller – Posaune,
Till Künkler – Posaune

Samsatg 09. Aprilr 2016, 20 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefel
Gast: Matthias Muche - Posaune


Soundtrip 28

Xavier Charles - Axel Dörner (F/D)

Axel Doerner - Xavier Charles

Xavier Charles Klarinette
Axel Dörner Trompete

Axel Dörner und Xavier Charles produzieren auf ihren akustischen Instrumenten Klänge, die schon oft mit elektronischer Musik assoziiert wurden. Sie beweisen somit, dass neutönende Musik nicht zwangsläufig mit dem Einsatz elektronischer Mittel einhergehen muss. Durch intensive Erforschung erweiterter Spieltechniken auf ihren herkömmlichen Instrumenten haben die beiden international bekannten Musiker eine neuartige akustische Kunst entwickelt, die zum Lauschen und Hinhören jenseits aller Hörgewohnheit einlädt.

Xavier Charles gehört zu den wichtigsten Musikern der Improvisierten Musik Szene in Frankreich. Dort und international auf Festivals vertreten, lotet er die Grenzen zwischen den Musikgenres von zeitgenössischer Kammermusik über Noise-Rock bis hin zu elektronisch verfremdeter Musik aus. Als Veranstalter engagiert er sich für das Musikfestival „Densités“.

Axel Dörner belebt die Berliner Musikszene durch seine vielseiti- gen Projekte und gastiert international auf Festivals für Neue und Improvisierte Musik. 2006 erhielt er den SWR Jazzpreis. Besondere Aufmerksamkeit erregten seine zahlreichen CD Veröffentlichungen (unter anderem Neuinterpretationen der Kompositionen von Thelonious Monk)."

Dienstag 01. März 2016, 20:00 Uhr (Zusatzkonzert)
Witten Kulturforum, Bergstr 25, 58452 Witten
Axel Dörner - Trompete, Erhard Hirt - Gitarre & Elektronik, Martin Theurer - Klavier

Mittwoch, 02. März 2016, 20:30 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Florian Walter Altsax, Kontrabassklarinette, Carl Ludwig Hübsch – Tuba

Donnerstag 03. März 2016, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr.30, 50823 Köln
Gast: Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Freitag 04. März 2016, 20 Uhr
Duisburg VHS Stadtfenster, Steinsche Gasse 26, 47051 Duisburg
Gast: Philippe Micol - Sopransax, Bassklarinette

Samstag 05.März 2016, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Achim Zepezauer - Elektronik, Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag 06. März 2016, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Erhard Hirt - Gitarre, Simon Camatta - Schlagzeug

Montag 07. März 2016, 219:30 Uhr
Bonn Alte Kirche, Nikolausstraße / Rosenburgweg, 53129 Bonn
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Sue Schlotte - Cello

Dienstag 08. März 2016, 20 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld
Gast: Sebastian Büscher, Saxophon

Mittwoch 09. März 2016, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstraße 13b,
Gäste: Elisabeth Fügemann - Cello, Nicola L. Hein - Gitarre

Donnerstag, 10.März, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Angelika Sheridan - Flöte, Sue Schlotte - Violoncelleo

Soundtrip27

Mia Zabelka (A)

MiaZabelka_c_Petra_Cvelbar

Mia Zabelka  Violine & Stimme

Die Violinistin und Vokalistin, geboren in Wien, lebt derzeit in der Südsteiermark; studierte Violine bei Alexander Arenkov am Konservatorium der Stadt Wien und Komposition, sowie elektroakustische Musik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Seit über zehn Jahren beschäftigt sie sich mit der Entwicklung experimenteller Improvisationstechniken mit Violine und Stimme. Es geht ihr um die Auslotung des Verhältnisses von Körper, Gestik, Klang und Raum. Dabei dienen auch immer wieder electronic devices und unterschiedliche Präparierungen zur Erzeugung erweiterter Klangspektren. Mit Experimentierfreude und körperlicher Unmittelbarkeit arbeitet sie an musikalischen Bildern, deren Vielschichtigkeit und gleichzeitige Transparenz ihr explizites Anliegen sind.

Zahlreiche Konzerte in Europa, Russland, den USA und Asien.
Derzeitige Zusammenarbeit u.a. mit Audrey Lauro, Philippe Petit, Svetlana Maras, Maggie Nicols, John Russell,  Lydia Lunch, Zahra Mani, Nicola Hein, Sebastian Gramss, Meinrad Kneer, Andreas Willers.

Seit 2006 künstlerische Leiterin des Klanghaus Untergreith in der Südsteiermark.
Seit 2009 künstlerische Leiterin des internationalen Festivals für improvisierte und experimentelle Musik „Phonofemme“ in Wien.
Seit 2015 Präsidentin der „Society for Free Improvisation and Experimental Music Austria“


Freitag, 04. Dezember, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Nicola Hein - Gitarre

Samstag, 05. Dezember, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Philip Zoubek - Piano, Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag, 06. Dezember, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Kai Niggemann - Synthesizer

Dienstag, 08. Dezember, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr.30, 50823 Köln
Gäste: Fabian Jung - Schlagzeug, Ute Völker - Akkordeon , Pinguin Moschner - Tuba

Donnerstag, 10. Dezember, 20:30 Uhr
Düsseldorf, Salon des Amateurs, Grabbepl. 4, 40213 Düsseldorf
Gäste: Christian Jendreiko - Gitarre, Nicola Hein - Gitarre

Freitag, 11. Dezember, 20 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld
Gast: Louise Volkmann – Saxophon

Tjong Pow

Tjong Pow (NL/IL)

Tjong Pow

Laurens van der Wee  Elektronik
Eliad Wagner Elektronik

Tjong Pow ist ein Improvisationsprojekt von Laurens van der Wee [NL] und Eliad Wagner [IL].

Das Duo führt den Hörer durch Feedback induzierte Tagträume und schafft mit Hilfe ihres elektronisch vernetztes Hybrid-Instruments eine Collage freier elektronischer Musik-Events: bizarr und sehr fesselnd. Durch die Verwendung von Bausteinen und Techniken der improvisierten Musik und mit Anleihen aus Klangwelt und Prinzipien der Monique concrète, baut Tjong Pow Brücken zwischen menschlicher Körperlichkeit und mechanische Verhalten. Das Ergebnis ist ein Amalgam aus Klangereignissen, die durch die Aktionen der beiden Künstler auf der Bühne in Form gebracht werden. Alle Musik ist komplett improvisiert, ohne vorherige Planung oder Komposition, anders als unsere persönlichen Fähigkeiten, Erfahrungen, Vorlieben und Freundschaft.

über uns:

"Mein Name ist Eliad Wagner. Ich bin ein Klangkünstler, Komponist und Interpret  elektronischer Musik. Ich wurde1979 in Israel geboren und lebe und arbeite z. Z. in Berlin.
Im Moment beschäftige ich mich mit Freier Improvisation innerhalb Elektronischer Musik, (meist) mit modularem Synthesizer und Feedback-Systemen, und komponiere für verschiedene Medien, halte Vorträge in Schulen und gebe Workshops in ganz Europa.
Ich habe die Aufnahme gemacht für Metropolis Records [US], c.sides [DE / IL], muss sterben [UK], Wachsender Prozess [DE] und Beton Kunststoff [UK] und mein eigenes Label ± G6PD.
Aufzeichnungen und Präsentationen für das Computer-music Journal, Haus der Kulturen der Welt (Berlin), Rotterdam international Film Festival, Shoot Me Filmfestival (Den Haag), Guggenheim New York- "youtube play', WORM (Rotterdam), Unheard film festival (Amsterdam), Binyanei Ha’Uma (Jerusalem), Shift-Festival (Basel), Inter / Arts Center (Malmö), DIEM Royal Academy of Music (Aarhus), Netzwerk-Musikfestival (Birmingham) und vieles mehr."

"Ich bin Laurens van der Wee und befinde mich in einer andauernden Hassliebe mit der Technik. Dieser Kampf ist die Quelle aller Projekte und Bemühungen seit 2007. Mit dem Galm Quartet und verschiedene anderen  Projekten führe ich improvisierte Musik auf. Tjong Pow ist elektronische Musik mit vernetzten Systemen improvisiert. Zoodio war ein großes Installationsprojekt zusammen mit Roel van Doorn, das unsere gemeinsame ambivalente Haltung gegenüber Technologie widerspiegelte. Meine eigenen Arbeiten wurden veröffentlicht auf: Must Die [UK], Wachsender Prozess [DE], eine andere Form Records [CH] und im Computer Music Journal Performances fanden in ganz Europa und in Kanada und Hong Kong statt



Montag, 02. November 2015, 20:30 Uhr
Düsseldorf
Filmwerkstatt, Birkenstraße 47
Gäste:  Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Nicola Hein - Gitarre

Dienstag, 03. November 2015, 20:30 Uhr
Köln LOFT, Wissmannstr.30
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Nicola Hein - Gitarre

Mittwoch, 04. November 2015, 20:30 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: John-Dennis Renken - Trompete,Elektronik, Erhard Hirt - Gitarre, Elektronik

Donnerstag, 05.November 2015, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Brad Henkel - Trompete, Martin Blume - Schlagzeug

Freitag, 06. November 2015, 20 Uhr
Duisburg Kopierfabrik, Bismarckstr. 115-117, 47057 Duisburg-Neudorf
Gäste: Georg Wissel - Altsaxophon, Philippe Micol - Sopransax, Bassklarinette

Samstag, 07.November 2015, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Pinguin Moschner - Tuba

Sonntag, 08, November 2015, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Brad Henkel - Trompete, Fabian Jung - Schlagzeug


Soundtrip 25

Bertoncini – Lehn (I/D)

Paul Lovens

Tiziana Bertoncini –  Violine
Thomas Lehn –  Analog-Synthesizer

Mittelpunkt des 25sten Soundtrip - NRW sollte ursprünglich der Aachener Schlagzeuger Paul Lovens stehen.

Da er leider erkrankt ist, wird der gegenwärtig in Wien lebende Pianist und Synthesizer-Spieler Thomas Lehn zusammen mit Tiziana Bertoncinfür ihn einspringen.

Tiziana Bertoncini und Thomas Lehn arbeiten bereits seit 2002 zusammen. Sie treten gemeinsam als Duo, aber auch in größeren Formationen wie dem zeitgenössischen ensemble]h[iatus auf. Ihr geteiltes Interesse an einen erweiterten Begriff der neuen Musik, welcher Improvisation, Komposition, Interpretation und Performance gleichermaßen in das künstlerische Wirken einbindet bildet die gemeinsame Basis ihrer Zusammenarbeit.

Über ihre Duo-CD “Horsky Park”, schreibt das Kölner Kulturmagazin „Aufabwegen“:
„In zwei Tracks hören wir das Aufeinandertreffen von Geige und Analogsynthesizer mit allen Nuancen, die vorstellbar sind. Auch wenn es klischeehaft klingen mag, es stimmt: Bertoncinis Geige, liefert warme und organisch kratzende Klänge. Der Synthi mimt die tollwütige Maschine, nicht ebenfalls ohne eine gewisse Deepness zwar, aber eben doch kälter.

Die Musik auf Horsky Park lebt vom Spannungsfeld zwischen griffigen, spreizend-aufjauchzenden Saitenbearbeitungen und blubbernd-pulsierenden Tönen. Manchmal wird es noisig, zum Teil auch zart-flächig oder verknistert; immer ist spannend, wie viele Details in den Ecke und Winkeln des Sounds zu vernehmen sind.

Donnerstag 27. August 2015, 20 Uhr
Aachen Music Loft, Kurhausstraße 1
Gäste: Martin Verborg - Violine, Paul Hubweber - Posaune

Samstag 29. August 2015, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Simon Camatta - Schlagzeug, Martin Bume - Schlagzeug, Pinguin Moschner - Tuba

Sonntag 30. August 2015, 15:00 Uhr
Duisburg Lehmbruckmuseum, Friedrich-Wilhelm-Straße 40
Gäste: Claus van Bebber - Schallplatten, Philippe Micol - Sopransax,
Bassklarinette, Achim Zepezauer - Tischlein Elektrisch

Montag 31. August 2015, 20:30 Uhr
Düsseldorf Filmwerkstatt, Birkenstraße 47
Gäste:  Matthias Muche - Posaune, Nicola Hein - Gitarre

Dienstag 01. September 2015, 20:30
Köln Loft, Wissmannstr.30, 50823 Köln
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Matthias Schubert - Tenorsaxophon,
Philip Zoubek - Klavier.

Mittwoch 02. September 2015, 20:30 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Achim Zepezauer - Tischlein Elektrisch, Florian Walter - Baritonsax,
Elektronik, Simon Camatta - Schlagzeug

Donnerstag 03. September 2015, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Ute Völker - Akkordeon,
Martin Blume - Schlagzeug

Freitag 04. Septemer 2015, 19.30 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen
Gäste: Mathew Grigg – Gitarre, Paul Hubweber – Posaune, Martin Verborg – Violine

Samstag 05. September 2015, 20:30 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld
Gäste: Andreas Kaling - Bass-Saxophon, Marcus Beuter - Electronik,
Markus Schwartze - Klavier

Sonntag 06. September 2015, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Martin Theurer - Klavier, Erhard Hirt - Gitarre

Montag 07. September 2015, 19:30 Uhr
Bonn Alte Kirche, Nikolausstraße / Rosenburgweg, 53129 Bonn-Kessenich
Gast: Sebastian Gramss - Bass, Florian Stadler - Akkordeon, Sue Schlotte - Violoncello
(im Rahmen der Kurzkonzertreihe "Stille & Fülle")


Soundttrip 24

THE ZOO

the Zoo

Liz Allbee  Trompete & Muschelhorn
Michael Vorfeld Perkussion & Saiteninstrumente

THE ZOO ist ein Duoprojekt von Liz Allbee (Trompete & Muschelhorn) und Michael Vorfeld (Perkussion & selbst entworfene Saiteninstrumente). Gemeinsam entwickeln sie einen eigenwilligen und unverkennbaren, rein akustischen Sound, der mit einer extremen Vielschichtigkeit und klanglichen Räumlichkeit einhergeht.
Die Musik des Duos bewegt sich immer wieder in neue, überraschende Richtungen, voller eleganter Wendungen und frappierender Brüche. Neben dichten Texturen entstehen intime und äußerst fragile Situationen; feingliedrige Klanggebilde mutieren zu tonalen Zentren, um sich bald darauf in geräuschhafte Klanggesten aufzulösen.
Es entsteht eine  eindringliche und äußerst intensive Konzertperformance, absolut live!  

Liz Allbee (Berlin) spielt Trompete sowie Muschelhorn, Elektronik und Stimme. Ihre Arbeit umfasst unterschiedliche Genres wie Improvisation, Elektronische Musik, Noise, und experimentelle Pop und Rockmusik. Sie interessiert sich für erweiterte Songstrukturen, für die Erforschung subtiler Komplexitäte,n die sich aus einfachsten Formelementen gestalten lassen, für Vorsprachliches und Gesten, Eigenarten und Redundanzen von Kommunikation. Neben ihrer Soloarbeit arbeitet sie in verschiedenen Gruppen und Konstellationen wie The Zoo mit Michael Vorfeld, Mensch Mensch Mensch mit Burkhard Beins, Bogan Ghost mit Anthea Caddy, Pivot mit Chris Heenan, dem Animal Nacht Quartet und dem Berliner Splitter Orchester.  

Michael Vorfeld (Berlin),  Musiker und bildender Künstler, spielt Perkussion und selbst entworfene Saiteninstrumente und realisiert elektroakustische Klangarbeiten. Er ist aktiv in den Bereichen experimentelle Musik, improvisierte Musik und Klangkunst. Michael Vorfeld entwickelt ortsbezogene Installationen und Performances mit Licht und Klang und arbeitet mit Fotografie und Film. Er ist Mitglied verschiedener Formationen und kooperiert mit Künstlern aus unterschiedlichen Bereichen. Seine vielfältigen Aktivitäten umfassen umfangreiche Konzert-, Performance- und Ausstellungstätigkeiten in Europa, Amerika, Asien und Australien.


Sonntag 03. Mai 2015, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Michael Kolberg – Gitarre

Dienstag 05. Mai 2015, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Sue Schlotte - Violoncello, Simon Camatta– Schlagzeug,

Mittwoch 06. Mai 2015, 20:30 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Gunda Gottschalk – Violine, Patrick Hengst –  Schlagzeug

Donnerstag 07. Mai 2015, 20:00
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gäste: Angelika Sheridan –  Flöten,
Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette

Freitag 08. Mai 2015, 20:00 Uhr
Duisburg VHS, Königstraße 47
Gäste: Gunda Gottschalk – Violine, Erhard Hirt - Gitarre

Samstag 09. Mai 2015, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstraße 18b, 40213 Düsseldorf
Gäste: Nicola Hein - Gitarre, Etienne Nillesen - Schlagzeug


Soundtrip 23

Rachel Musson - Corey Mwamba

Rachel MussonCorey Mwamba

Rachel Musson  Saxophon
Corey Mwamba Vibraphon

Rachel Mussons und Corey Mwambas erste musikalische Begegnung war im November 2013. Sofort sprang der Funke über und man verabredete weitere musikalische Zusammenarbeit.
Ihre Musik ist gekennzeichnet durch sich verändernden Strukturen, abstrakte Klanglandschaften bis hin zu synchronen Ausbrüchen. Sphärische Klänge verdichten sich zuweilen zu intensiven Dialogen im Free Jazz Stil.

Rachel Musson lebt in London und ist dort in zahlreiche Projekte involviert. Im Trio mit Liam Noble und Mark Sanders hat sie gerade ein Album beim Babel Label veröffentlicht. Darüber hinaus arbeitet sie mit Julie Kjaer und Hannah Marshall, Steve Noble und Carl Ludwig Hübsch zusammen und hat Konzerte mit Musikern wie John Russell, Olie Brice, Rowland Sutherland, Alex Ward, Mary Halvorson und Han Bennink gegeben.

Corey Mwamba aus Derby wird für seine originelle und einzigartige Vibraphon-Spielweise geschätzt. In seiner  Klangkunst verfügt er über eine weite Palette von musikalischen Einflüssen. Ein großes Publikums- wie Presse-Echo erhielt er für Konzerte und Tonträger seines Trios mit Dave Kane und Joshua Blackmore.

“Mwamba ist wach  für jede musikalische Möglichkeit, die ihm von seinen Bandmitgliedern auf den Weg geworfen wird, er wählt sehr präzise jeden einzelnen Ton oder die Klangfarbe aus. Hierbei bedient er sich seiner eigenen Methoden, die Mallets zu dämpfen, und variiert die Anschlagstechniken bis hin zum Spiel mit den bloßen Händen. Sein Klangspektrum hat eine erstaunliche Variationsbreite von weichen indirekten Sounds bis hin zu klingelnden oder sonoren Haltetönen und Kaskaden von repetitiven Rhythmen, die mit einem subtilen Halleffekt enden. …“
(Chris Parker)


Samstag 31. Januar 2015, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Simon Camatta & Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag 01. Februar 2015, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Christoph Irmer - Violine, Paul Hubweber - Posaune

Montag 02 Februar 2015, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Martin Blume - Schlagzeug, Felix Carlos Fritsche - Altsaxophon
,
Bassklarinette

Dienstag 03. Februar 2015, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Mittwoch 04. Februar 2015, 20:30 Uhr
Köln LOFT, Wissmannstr.30, 50823 Köln
Gäste: Achim Kämper - Elektronik, Erhard Hirt – Gitarre

Donnerstag 05. Februar 2015, 20 Uhr
Düsseldorf Filmwerkstatt, Birkenstraße 47, 40233 Düsseldorf
Gäste: Paul Lytton - Perkussion, Nicola Hein - Gitarre

Freitag 06. Februar 2015, 20:30 Uhr
Bielefeld Bunker Ulmenwall, Kreuzstraße 0, 33602 Bielefeld

Gäste: Albrecht Maurer - Violine, Simon Camatta - Schlagzeug

Samstag 07. Februar 15, 19:30 Uhr
Hagen
Villa Post der VHS, Wehringhauser Str.38, 58089 Hagen
Gäste: Marie Daniels – Gesang, Martin Verborg – Violine


soundtrip 22

Kimmig - Studer - Zimmerlin

25. Oktober – 2. November 2014

Kimmig-Studer-Zimmerlin

Harald Kimmig Violine
Daniel Studer Kontrabass
Alfred Zimmerlin Violoncello

"Aufmüpfigen Streicher: Konventionelle Form-Schemata des Jazz lassen Kimmig/Studer/Zimmerlin aussen vor. Das mit Violine, Cello und Kontrabass ungewöhnlich besetzte Streichtrio lässt den Klangkörper in verschiedenste Richtungen ausdehnen, improvisiert spontan aus dem Augenblick heraus. Im Verlauf des Spiels werden immer wieder neue Formen geschaffen, die das Publikum {...}  in Spannung halten. Zuhören lohnte allemal, da facettenreiche Klangwelten, komplexe Strukturen und ausgeprägte Formen eine eigenständige Musik ohne stilistische Berührungsängste entstehen lassen. {...} Es sind vor allem die überraschenden scharfen Kontraste, die die Spannbreite dieses Trios ausmachen."
Der beredten Kommunikation der drei Streicher, "die ihre Saiten nach allen Richtungen ziehen und zerren, schnappen und klatschen lassen und damit verblüffende Effekte erzielen,”(Reiner Kobe, Badische Zeitung) schließen sich im zweiten Konzertteil Gast-Musiker aus NRW an.

"In der klassischen Musik zählen Streichtrios zu den häufigsten kammermusikalischen Besetzungen. Im Jazz sind sie hingegen eine Rarität. Insofern ist das frei improvisierende Streichtrio schon aufgrund des Instrumentariums ungewöhnlich, auch wenn es sich von klassischen Streichtrios dadurch unterscheidet, dass es mit Violine, Violoncello und Kontrabass besetzt ist. Auch der Umstand, dass der Geiger Harald Kimmig, der Cellist Alfred Zimmerlin und der Kontrabassist Daniel Studer den traditionellen Klang des Streichtrios durch ungewöhnliche Spieltechniken erweitern, hebt diese schweizerisch-deutsche Formation aus dem Improvisationsalltag heraus. Auf der Basis einer langjährigen Zusammenarbeit und Vertrautheit entwickeln die drei Musiker facettenreiche Klangwelten, Strukturen und Formen." (Reinhard Kager, SWR, 2011)

mit freundlicher Unterstützung von: Por Helvetia

Samstag 25. Oktober 2014, 20 Uhr
Aachen Klangbrücke im alten Kurhaus
Gast: Viola Kramer - Klavier

Sonntag 26. Oktober 2014, Nachmittags
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Simon Camatta - Schlagzeug

Montag 27. Oktober 2014, 20 Uhr: Kimmig-Studer-Duo
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Erhard Hirt – Gitarre

Dienstag 28. Oktober 2014, 20 Uhr: Kimmig-Studer-Duo
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstr. 18b
Gast: Paul Lytton – Schlagzeug

Mittwoch 29. Oktober 2014, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gast: Achim Tang – Kontrabass

Donnerstag 30. Oktober 2014, 20 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38
Gast: Martin Verborg – Violine

Freitag 31. Oktober 2014, 20 Uhr
Duisburg Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15 (Innenhafen)
47051 Duisburg-Zentrum
Gäste: Thorsten Töpp – Gitarre & Martin Blume – Schlagzeug

Samstag 01. November 2014, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Nicola Hein - Gitarre, Martin Blume – Schlagzeug

Sonntag 02. November 2014, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Carolin Pook – Violine, Philippe Micol – Sopransaxophon, Bassklarinette

Soundtrip 21

Peter Jacquemyn (B)

Peter Jacquemyn

Peter Jacquemyn Kontrabass

Peter Jacquemyn ist seit 20 Jahren einer der umtriebigsten Improvisatoren der bel- gischen Szene. Er begann das Bass-Spiel, parallel zu seiner akademischen Laufbahn als Bildhauer, autodidaktisch, nachdem er den legendären freejazz Bassisten Peter Kowald im Konzert gehört hatte.
Jacquemyns Projekte reichen vom Solo über multimediale Projekte bis hin zu großen Besetzungen. Er konstruiert für Klanginstallationen auch eigene raumgreifende Instrumente (lange Saiten, Schwirrhölzer, oder Schlauchtuben) und bewegt sich -neben seiner regen Konzerttätigkeit in Belgien, Deutschland, England, Polen- auch in Zusammenhängen von Performance Tanz und bildender Kunst.

Seine Musikalität erwächst aus physischen Bewegungsmustern. Sein Gestus ist kraftvoll agierend und läßt die Musik organisch aus dem Instrument herausfließen.

Die Beschäftigung mit archaischer Volksmusik aus Fernost und die damit verbundene Konzertreise in die Mongolei im Jahre 2000, haben seine Musizierhaltungstark ge- prägt.
In seinen freien Improvisationen bezieht er sich auf archaische Grundmuster des Musizierens als elementare Laut- und Gefühlsäusserung. Über seine Spielhaltung schreibt er selbst:

"My music is largely supported by (amongst others) Asian nomad traditions, Mongolian Mohrin Khuur (horse-head fiddle) and Khoomi (throat singing) technique, Korean Pansori opera (origin 11th century), Inuit sound-word games originating from unfathomable prehistoric times, polyphonic Pygmy girl community singing, wooden horn ensembles from Cameroon, Papua panpipe ensembles, Papua, the last remaining society on earth still living in neolithic consistency, or by authentic Swiss yodelers and singing Sicilian fishermen...
Within this context my participation in the traveling 'Roaring Hooves' festival in Mongolia was a live-changing experience to me. My sound is determinate by ancient music traditions. Once manifested, the sound eludes you, ceases to belong to you. I try to observe my sound from a distance, making it seem like you're interacting with external factors. Interior monologue becomes interior dialogue, uninhibitedly responding to ourself."


Montag 1. September 2014, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Nicola Hein – Gitarre, Simon Camatta – Schlagzeug

Dienstag 2. September 2014, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Maryanne Piper - Klarinette, Dusica Cajlan Wissel - Klavier
(anstelle des leider erkrankten Pianisten Bernd Köppen)

Mittwoch 3. September 2014, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gast: Carl ludwig Hübsch - Tuba

Donnerstag 4. September 2014, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Philippe Micol – Sopransaxophon, Bassklarinette, Martin Blume – Schlagzeug

Freitag 5. September 2014, 20 Uhr
Duisburg VHS, Königstrasse 47
Gäste: Ute Völker - Akkordeon, Dirk Friedrich – Mundharmonika, Klavier

Samstag 6. September 2014, 20:30 Uhr
Bielefeld Bunker, Ulmenwall
Xu Fengxia – Guzheng

Sonntag 7. September 2014, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Gunda Gottschalk – Violine, Ute Völker – Akkordeon

Montag 8. September 2014, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstr. 18b
Gäste: Nicola Hein – Gitarre, Simon Camatta – Schlagzeug

Soundtrip 20

Cholophony (AUS/GB/D)

Colophony: Kneer-Rise-Barret

Jon Rose Violine
Richard Barret Keyboard
Meinrad Kneer Kontrabass

Jon Rose, Meinrad Kneer und Richard Barrett kamen zum ersten Mal Anfang Juni 2012 in dieser Formation in Berlin zusammen. Nach dem Konzert waren alle drei Musiker, samt Publikum von der Wucht dieses Aufeinandertreffens und der musikalischen Dichte geradezu verblüfft. Drei Wochen später trafen sie sich im Studio um Aufnahmen zu machen, die inzwischen auf dem portugiesischen Label Creative Sources unter dem Namen “Colophony” erschienen sind.

Ihr Zusammenspiel ist dynamisch und oft sehr schnell, mit unerwarteten Drehungen und Wendungen, die von stillen Momenten unerwartet in ein wunderbar kontrolliertes Chaos übergehen. Alle drei sind sehr erfahrene Improvisatoren und die Tiefe ihrer musikalischen Konversation ist ebenso bemerkenswert wie fröhlich. Das Trio hält die Aufmerksamkeit des Hörers in Gesamtheit fest im Griff was das Können und die schöpferische Kraft dieser Künstler unterstreicht.


Freitag 2. Mai 2014, 20:30 Uhr
Bielefeld Bunker, Ulmenwall
Gast: Willem Schulz - Cello

Samstag 3. Mai 2014, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gast: Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag 4. Mai 2014, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Erhard Hirt - Gitarre, Martin Blume - Schlagzeug

Montag 5.Mai 2014, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gast: Patrick Hengst - Schlagzeug

Dienstag 6. Mai 2014, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstr. 18b
Gast: Nicola Hein Gitarre

Mittwoch 7. Mai 2014, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gast: Jeffry Morgan - Saxophon

 

SoundTrip19

Superimpose

Superimposr-drawing-Oslo

Matthias Müller
Posaune,
Christian Marien
Schlagzeug

Superimpose ist EIN Klang.
Seit 2006 betreiben Matthias Müller und Christian Marien ihre gemeinsame Klangforschung. Die Vielzahl an Konzerten in Europa und den USA, aber auch intensive Arbeit im Proberaum, sind Grundlage für das Niveau an Klarheit, Tiefe und Verbundenheit, welches sich die beiden erarbeitet haben, ebenso wie für ihren unverwechselbaren Bandsound, dem ihr spezifischer Improvisationsansatz zu Grunde liegt: Es agieren zwei unabhängige Stimmen, die sich überlagern, mal verschmelzen, mal divergieren, sich ihren eigenen Weg bahnen, sich verschieben, aber doch dieselbe Richtung verfolgen.
Dokumentiert ist all dieses auf zwei bereits veröffentlichten CDs (Leo Records, Creative Sources) sowie einer 2014 erscheinenden LP.

Matthias Müller, 1971 im niedersächsischen Zeven geboren, begann das Posaunenspiel im Alter von zehn Jahren im örtlichen Posaunenchor. Von 1994 bis 1999 studierte er an der Folkwang Hochschule in Essen. Seine 2004 erschienene CD „Bhavan“ wurde von dem Musiker und Journalisten John Corbett aus Chicago produziert. Im selben Jahr zog er nach Berlin. Seitdem spielte er mit einer Vielzahl herausragender Improvisatoren wie John Edwards, Mark Sanders, Johannes Bauer, Tobias Delius, Olaf Rupp, Paul Lovens, Toshimaru Nakamura, Clayton Thomas, Michael Vorfeld, Axel Dörner u.v.a. Er ist Mitglied im „Splitter-Orchester“, dem 24-köpfigen Ensemble der Berliner Echtzeitmusik-Szene. Neben der improvisierten Musik tritt Müller auch als Interpret von Neuer Musik in Erscheinung undarbeitete u.a. mit diversen Berliner Ensembles wie „Xenon“, „Work In Progress“ und „Zinc & Copper Works“.
Konzertreisen und Festivals führten ihn nach Afrika, Asien, Nordamerika und diverse europäische Staaten. Mit seinen eigenen Projekten hat er bisher mehr als 20 CDs auf international bekannten Plattenlabels veröffentlicht.

Christian Marien wurde 1975 in Münster (Westf.) geboren. Er studierte Schlagzeug in Amsterdam und Berlin, wo er seit dem Jahr 2000 lebt. Dort machte er sich zunächst in der Jazz-Szene einen Namen, u.a. als Mitbegründer der Ensembles Olaf Ton und Stereolisa. Mehr und mehr wand er sich der frei improvisierten Musik zu, kollaborierte mit einer Vielzahl hochkarätiger Improvisations-Künstler wie Frank Gratkowski, Johannes Bauer, Gebhard Ullmann, Jürgen Kupke und vielen anderen und avancierte zu einem festen Bestandteil der Berliner Improvisations-Szene.
Sein Interesse an Genre übergreifendem künstlerischem Austausch bringt ihn zusammen mit bildenden Künstlern (Thomas Bratzke, Philip Wiegard), Schauspielern (Judith Strößenreuter) oder Tänzern (Hans-Werner Klohe, Kadir „Amigo“ Memis, Julyen Hamilton). Insbesondere mit der Performance-Gruppe „Ritsche, Zast & Marien“, die Improvisation in Musik und Malerei  verbindet, bestreitet er zahlreiche Performances, Festivalauftritte und Ausstellungen.


Sonntag 6.April 2014, 12:30 Uhr
Duisburg Internationales Zentrum, Am Flachsmarkt 1,47051 Duisburg
Gäste: Stefan Keune - Saxophone, Achim Krämer - Schlagzeug

Sonntag 6.April 2014, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Jan KLare –  Saxophon

Montag 7.April, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Robert Landfermann - Kontrabass, Simon Camatta - Schlagzeug

Mittwoch 9. April 2014, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71
Gast: Andreas Wagner - Reeds

Donnerstag. 10. April 2014, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Brad Henkel - Trompete, Carl Ludwig Hübsch -Tuba

Freitag 11. April 2014, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstr. 18b
Gäste: Mathias Muche - Posaune, Nicola Hein - Gitarre


SoundTrip 18

Phil Minton & John Russell (GB)

Minton-Russel-Duo

Phil Minton
Stimme
John Russell
Gitarre

Zwei Legenden der englischen Improvisisations-Szene.

Phil Minton ist einer der originellsten Vokalisten der zeitgenössischen Musik. Seit den frühen 60ern tourte er als Trompeter und Sänger u.a. mit dem Mike Westbrook Orchestra durch die ganze Welt. 1975 formierte er mit Maggie Nicols und Julie Tippett die Vokalgruppe "Voice". Seit 1976 arbeitet er als Solist und in verschiedenen Formationen vor allem improvisierter Musik, u.a. im Duo mit Fred Frith, Roger Turner und Peter Brötzmann. Während der 80er Jahre beschäftigte er sich mehr und mehr mit Multimedia-Arbeiten, u.a. mit FM Einheit.1988 wurde er vom International Jazz Forum zum besten Sänger Europas gewählt. In den 90ern war er im Trio mit John Butcher und Erhard Hirt sowie mit seinem eigenen Quartett (Veryan Weston, John Butcher und Roger Tuner) zu hören.

Präzise und volltönend vom authentischen Blues oder von einer Rossini-Arie in farbenprächtige Geräuschkollagen wechselnd, fesselt er sein Publikum und schafft magische Momente. Nichts wirkt aufgesetzt. Minton lebt in jedem Laut. Der Kritiker Markus Müller: "Er genießt den Blick über alle Genregrenzen hinweg … ob traditionelle Liedform oder Kehlkopfakrobatik im Stil des instant-composing, Mintons Stimme umfasst eben mehr als irgendwelche Oktaven, sie erarbeitet sich die ganze Musik, liebevoll und manchmal auch einbißchen respektlos … Dass er diesen Fundus, dieses kollektive Stimmklanggedächtnis in all seinen Ausdifferenzierungen in zum Teil stupender Reaktionsschnelligkeit in den Diskurs der freien Improvisation einbringt, lässt die meisten Hörer … auch an Ihren Ohren zweifeln."


Seit Anfang der 70er Jahre ist John Russell eine Schlüsselfigur der englischen Improvisierten Musik. Sein Stil beruht auf der radikalen Neuerfindung der Rolle der akustischen Gitarret. Anstatt die Klangfarbe seines Instruments durch Elektronik oder Präperationen zu verändern, folgt Russell seiner eigenen Vision der Beziehung zwischen Rhythmus und Harmonie: schneidender Angriff, kürzeste Noten und Eilläufe von Extrem zu Extrem. Seine Spieltechnik bleibt immer eingebunden in die Interaktion der Mitspieler, in die Musik des Kollektivs.

John Russell begann 1965 mit dem Gitarrenspiel und fing an, ab 1971 in und um London in Clubs aufzutreten. Ab 1972 gehörte er zur britischen Free Jazz-Szene. 1974 spielte er im Quintett mit dem Pianisten Steve Beresford ("Teatime") und arbeitete als Lehrer, hatte Fernseh- und Radioauftritte und ging auf ausgedehnte Tourneen im ganz Europa. 1978 erschien sein erstes Album mit Solo-Improvisationen ("From Next to Last"). Im Juni 1980 trat er in Günter Christmanns Vario zusammen mit Maggie Nichols, Maarten Altena, Paul Lovens auf dem Jazzfestival Moers auf; 1981 gründete er die Formation "Quaqua" und nahm eine Reihe von Alben für die Label Emanem und ACTA auf, u.a mit John Butcher und Phil Durrant. 1988 war Mitbegründer der langjährigen Konzertreihe für improvisierte Musik "MOPOMOSO".
Mit dem Trio "Butcher/Durrant/Russell", nahm er, erweiter um Radul Malfatti und Paul Lovens 1986 die Weg weisende Einspielung "News fron The Shed" auf. Außerdem spielte er im "Chris Burn Ensemble" (Navigations 1997), im Duo mit Stefan Keune, außerdem mit Roger Turner, Phil Minton, Gina Southgate, Evan Parker, Hugh Davies und Luc Houtkamp sowie in der Formation "London Air Lift" (1996/87) mit Evan Parker, John Edwards und Mark Sanders. 2005 spielte er im "Evan Parker Oktett" sowie im Ensemble von Lol Coxhill. Mit Roger Turner und Michel Doneda tritt er im Trio auf.


Freitag 28. Februar 2014, 20 Uhr
Duisburg VHS, Königstrasse 47
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba
Philippe Micol - Sopransaxophon, Bassklarinette

Sonntag 2. März 2014, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Paul Hubweber - Posaune, Ross Parfitt - Schlagzeug

Montag 3. März 2014, workshop mit Phil Mintons "feral choir"
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
18" Werkstattkonzert der Kursteilnehmer

Dienstag 4. März 2014, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Ute Völker - Akkordeon

Mittwoch 5. März 2014, 20:30 Uhr
Köln LOFT, Wissmannstr.30
Gäste: Philippe Micol - Sopransaxophon, Bassklarinette
Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Donnerstag 6.März 2014, 20 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38
Gäste: Martin Verborg - violine

Freitag 7. März 2014, 20 Uhr
Hattingen Haus Kemnade, Rittersaal, An der Kemnade 10
45527 Hattingen, www.hauskemnade.de
Gäste: Erhard Hirt - Gitarre, Martin Blume - Schlagzeug

Samstag 8. März 2014, 20 Uhr
Düsseldorf Bergerkirche, Bergerstr. 18b
Gäste: Nicola Hein - Gitarre, Georg Wissel - Saxophon


Soundtrip 17

Taavi Kerikmäe (Est)

Taavi Kerikmae

Taavi Kerikmäe Klavier, Live-Elektronik

Taavi Kerikmäe wurde am 1976 in Tartu (Estland) geboren. Nach seinem Abschluss an der Estnischen Akademie für Musik und Theater im Fach klassisches Klavier studiert er zeitgenössische Musik am Conservatoire National Supérieure de Lyon.

Derzeit arbeitet er als Lehrer für experimentelle Musik und Improvisation an der Estonian Academy of Music.
Mit Maart Soo ist er Kurator des IMPROTEST Festival in Tallinn.

Als Pianist war er bei zahlreichen zeitgenössischen Musikfestivals vertreten: "Les Musiques" in Marseille, "Pierre Boulez Festival" in St. Etienne, "Les Musicades" in Lyon (Zusammenarbeit mit Komponisten und Yang Liqing Deqing Wen), als Solist am IRCAM Festival "Agora" in Paris, "Fruits de Mhère" (in Zusammenarbeit mit Vinko Globokar), "Time of Music" in Viitasaari, als Solist in "Stockhausen nicht Stockhausen" in Palermo, "Meridian" in Bukarest, "Les Boreales", etc.

Er hat mit Komponisten wie Pierre Boulez, Tristan Murail, Vinko Globokar, Gilbert Amy, Sylvano Bussotti, F.-B. Mâche, Alessandro Solbiatti, Thierry LeMey, Louis Andriessen, Helena Tulve zusammengearbeitet und
mit Improvisatoren wie Chris Cutler, Michel Doneda, Jacques DiDonato, Mart Soo, Isabelle Duthoit, Eric Echampard, Xavier Charles, Jean-Marc Montera, Martine Altenburger, Uchihashi Kazuhiza, Paul Lovens, Jean-Francois Pauvros.

Zudem schreibt er Musiken für Schauspiel und Tanz-Perfomances.

2007 erhielt er den Preis für die beste Theater-Musik von der Estnischen Autoren Union 2007.

2008 wählte ihn der Estnische Tonträgerverband zum "Electronic Artist of the Year" für seine Arbeit mit dem "Broken Time Orchestra", veröffentlicht auf der CD "Der Tod hat Bedeutung für uns".

Er ist Gründungsmitglied der "Contemporary Music Group U",  der Improvisationsgruppe "ASK", der Elektronische-Musik-Gruppe "Broken Time Orchestra" und der Gruppe für experimentelle Musik "Eesti Elekter".

Auf seinen Konzerten ist er mit Klavier, Theremin, verschiedenen Keyboards, Live-Elektronik und speziell hergestellten elektronischen Instrumenten zu hören.

Mit freundlicher Unterstützung von Eesti Kultuurkapital


Mittwoch 27. November 2013, 19 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Joker Nies - Elektronik, Konstantin Herzog - Kontrabass

Donnerstag 28. November
Köln Loft, Wissmannstr. 30, 20:30 Uhr
Gäste: Erhard Hirt - Gitarre & Elektronik, Martin Blume - Schlagzeug

Freitag 29. November 2013, 20 Uhr
Duisburg VHS, Königstrasse 47, 47051 Duisburg
Gäste: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette, Erhard Hirt - Gitarre & Elektronik

Samstag 30. November 2013, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Eckard Kolterman - Saxophon, Bassklarinette, Martin Blume - Schlagzeug

Sonntag 1. Dezember 2013, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Heide Bertram - Gesang, Camilla Hoitenga - Flöte

 

Soundtrip 16

OSSATURA (I)

Ossatura

Elio MartucielloComputer
Fabrizio Spera Schlagzeug
Luca Venitucci
KLavier & Akkordeon

Ossatura formierte sich 1995 als elektroakustisches Improvisations-Kollektiv.

Die Gruppe tourte in ganz Europa und den USA und spielte auf einigen der wichtigsten internationalen Festivals wie Total Music Meeting (Berlin), London Musician’s Collective (London UK), Musique Actuelle (Victoriaville, Quebec), Angelica (Bologna, Italy), Musique Action (Vandœuvre-les-Nancy, France), Musique Innovatrices (Saint-Étienne, France), Fondation Joan Miro (Barcelona), Alternativa (Prague), Fruits de Mhere (France), Densité (France), Renaissance Society (Chicago USA), Slought Foundation (Philadelphia USA), Ohio University (Athens USA), Ohio University (Athens USA).

Unter der Vielzahl von Musikern und Komponisten mit denen sie zusammen gearbeitet haben, befinden sich: Tim Hodgkinson, Dagmar Krause, Peter Kowald, Wolfgang Fuchs, Michiko Hirayama, Gene Coleman, Gendos Chzamirin und Christian Calon.

Radiowerke:
Giacomo mio, salviamoci! - Giorgio Battistelli (Rai Radio 3)
Z / S - Christian Calon (Deutschland Radio)

Discografie:
Ossatura & Tim Hodgkinson "Dentro" (RER 1998)
Ossatura "Verso" (RER 2002)
Ossatura & Gene Coleman (Die Schachtel 2009)

Mit freundlicher Unterstützung des Italienischen Kulturinstitut Köln

Samstag 2. November 2013, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Simon Camatta - Schlagzeug

Sonntag 3. November 2013, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Helmut Buntjer - Posaune

Montag 4. November2013, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gast: Christoph Irmer - Violine

Dienstag 5. November, 19:00 Uhr (!)
Köln Italienisches Kulturinstitut, Universitätsstraße 81
Gast: Axel Lindner - Violine

Mittwoch 6. November 2013, 20 Uhr
Witten Haus Witten, Ruhrstraße 86
Gäste: Connie Brommer – Gesang, Carl Ludwig Hübsch – Tuba,
Martin Theurer – Klavier

Donnerstag 7. November 2013, 20 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38
Gast: Florian Walter - Saxophon

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Streifenjunko (NOR)

Streifenjunko

Elvind Lønning  Trompete
Espen Reinertsen Saxophon

Die Musik von Streifenjunko ist außergewöhnlich, ruhig und extrem fokussiert, auf eigene Art schön, fast man möchte sagen charismatisch. Das liegt nicht nur an derseltenen Kombination der Instrumente Trompete und Tenorsaxophon. Viel mehr haben Espen Reinertsen und Eivind Lønning über Jahre ihre Musik in engster Zusammenarbeit zusammen "erkomponiert" und so eine unverwechselbare Klangsprache entwickelt und diese weltweit in über 100 Konzerten präsentiert.

Ihre DebutCD"No Longer Burning" ist auf dem Label Sofa erschienen. Der Journalist Peter Margasak des Chicago Reader hierzu:"Der Trompeter Eivind Lønning und der Saxophonist Espen Reinertsen, zwei junge Norweger die unter dem Namen Streifenjunko firmieren, haben mich mir ihrem überraschendem Debutalbum ausgeknockt. Sie stehen für einen der reichhaltigsten und gleichzeitig originellsten Ansätze in freier Improvisationsmusik, den ich seit Jahren gehört habe.”

Das zweite Veröffentlichung von Streifenjunko ist das Album "Sval Torv", erschienen im August 2012 als Doppel-LP, wieder auf dem Label Sofa.

Das Duo Lønning und Reinertsen konzertiert auch in Kombinationen mit anderen Musikern, z.B. erst kürzlich mit dem ECM-Projekt Christian Wallumrød Ensemble oder im Improvisationsquintett Koboku Senju, zusammen mit dem Tubisten Martin Taxt, dem Gitarristen Tetuzi Akiyama und Toshimaru Nakamura (no-input-mixer).
Weitere Kollaborationen fanden mit mit Sidsel Endresen und Keith Rowe/Kjell Bjørgeengen statt.


Mittwoch 2. Oktober 2013, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71,
Gäste: Robert Landfermann - Kontrabass, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Donnerstag 3. Oktober 2013, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Joachim Zoepf, Philippe Micol – Sax, Bassklarinette

Freitag 4. Oktober 2013, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Carl Ludwig Hübsch - Tuba, Martin Blume - Schlagzeug

Samstag 5. Oktober 2013, 20 Uhr
Aachen In Front Festival, Klangbrücke im Alten Kulturhaus
Duo

Sonntag. 6. Oktober 2013, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Matthew Grigg - Gitarre, Simon Camatta - Schlagzeug

Montag. 7. Oktober 2013, 20 Uhr
Essen
Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette, Erhard Hirt - Gitarre

Konzertbesprechnug: WAZ-Essen


SoundTrip 14

Isabelle Duthoit & Franz Hautzinger (F/A)

Duthoit-Hautzinger

Isabelle Duthoit Klarinette, Stimme
Franz Hautzinger Trompete

Duthoit & Hautzinger erkunden die interessantesten Elemente zeitgenössischer Improvisation: aus der Stille zum Lärm, vom Klang zur Musik, von Statik zur dynamischen Geste. Sie erforschen das gesamte klangliche Potential ihrer Instrumente (Gesang, Klarinette und Trompete) um unmittelbar komponierte Strukturen aufzubauen und ebenso wieder zu brechen. Aus dem Augenblick heraus reinterpretieren sie die gesamte Musiklandschaft: von John Cage bis zu reinem, lauten, rauen und wilden Punk-Lärm.

Isabelle Duthoit (Paris) ist Komponistin und Interpretin (Stimme und Klarinette) mit einem umfangreichen Hintergrund in zeitgenössisch komponierter und improvisierter Musik. Sie ist Professorin für Klarinette und Improvisation am Conservatoire à rayonnement départemental d'Evry und arbeitet in ihrem eigenen Trio mit dem Posaunisten Johnnes Bauer und dem Bassisten Luc Ex zusammen. 

Franz Hautzinger (Wien) studierte an der Jazz-Abteilung der Kunstuniversität in Graz von 1981 bis 1983. Eine Lippenlähmung zwang ihn 6 Jahre Pause von der Trompete zu nehmen. Nach dem Umzug nach Wien begann er 1989 auf der Trompete seinen ganz eigenen, unakademischen Weg zu finden sowie digitale Musik mit analogen Mitteln zu erforschen. Er hat mit Derek Bailey, Keith Rowe, John Tilbury, Axel Dörner, Christian Fennesz, Otomo Yoshihide und Sachiko M. zusammengearbeitet, und ist Mitglied des Berliner Ensemble "Zeitkratzer." 


Freitag 3. Mai 2013, 20 Uhr
Duisburg VHS, Königstraße 47
Gäste: Gunda Gottschalk - Viola, Martin - Verborg - Violine

Samstag 4. Mai 2013, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette, Simon Camatta - Schlagzeug

Sonntag 5. Mai 2013, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette, Martin Theurer - Klavier

Montag 6.Mai 2013, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71,
Gäste: Angelika Sheridan - Flöte, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Dienstag 7. Mai 2013, 20 Uhr
Witten Haus Witten, Ruhrstraße 86
Gäste: Erhard Hirt - Gitarre, Martin Theurer - Klavier, Fabian Siebold - Schlagzeug

Mittwoch. 8. Mai 2013, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Ute Völker – Akkordeon, Constantin Herzog - Bass

Donnerstag 9. Mai 2013, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Robert Landfermann Kontrabass, Martin Blume - Schlagzeug

Joëlle Léandre (F)

Joëlle Léandre Kontrabass

Joëlle Léandre, geb. * 12. September 1951 in Aix-en-Provence, Frankreich, ist sowohl als Interpretin Neuer Musik als vor allem auch als Improvisationsmusikerin hervorgetreten. Sie gilt als äußerst vielseitige Instrumentalistin. „Auf den vier Saiten des Instrumentes und mit der fünften, als die sie ihre Mezzo-Stimme definiert, formt die auch literarisch tätige Musikerin" – so Martin Kunzler imJazz-Lexikon – "Gesamtkunstwerke, die nach dem Prinzip der literarischen Collage auf die Gleichzeitigkeit von Gegensätzlichem zielen.“

Nach frühem Blockflöten- und Klavierunterricht und begann mit zehn Jahren auf einem Kontrabass ihres Bruders zu spielen; später vererbte ihr ein Basslehrer sein Instrument. Sie ging zum klassischen Musikstudium nach Paris und erhielt 1976 einen ersten Preis am Conservatoire de Paris. Als Studentin entdeckte sie sowohl den Jazz als auch die Neue Musik und war als Mitglied des Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez. Danach setzte sie ihre Studien mit einem Stipendium am Center for creative and performing arts in Buffalo u.a. bei John Cage, Morton Feldman und Giacinto Scelsi .
Sie arbeitet sowohl im Bereich der Neuen komponierten als auch der improvisierten
Musik. Komponisten  wie Earle Brown, John Cage und Giacinto Scelsi haben Werke für sie geschrieben. Sie begann Solo-Konzerte zu geben; auf ihrem Debüt-Album »Contrebassiste« (1981) präsentierte sie Eigenkompositionen und Improvisationen zu eingespielten Tonbändern. Als Improvisatorin arbeitete sie unter anderem mit Derek Bailey, George Lewis, Susie Ibarra, Anthony Braxton und Annick Nozati. Mit Irène Schweizer und der Sängerin Maggie Nicols spielt sie seit den frühen 1990ern im aus den Zusammenhängen um die Feminist Improvising Group hervorgegangenen Trio Les Diaboliques. Ihre Musik ist auf mehr als 150 Tonträgern dokumentiert.


Dienstag 26. Februar 2013, 20Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Florian Walter - Saxophon, Simon Camatta - Schlagzeug

Mittwoch 27.Februar 2013, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Nora Krahl - Violoncello, Martin Blume - Schlagzeug

Donnerstag 28.Fenruar 2013, 20 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38
Gäste: Martin Verborg – Violine, Simon Camatta - Schlagzeug

Freitag 1.März 2013, 20 Uhr
Bochum, Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Martin Blume - Schlagzeug

Samstag 2.März 2013, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Carl Ludwig Hübsch -Tuba

Sonntag 3.März 2013, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Martin Verborg - Violine, Erhard Hirt – Gitarre, Elektronik



Charlotte Hug & Fred Lonberg-Holm (CH/USA)



Chartlotte Hug Viola & Stimme
Fred Lonberg-Holm Violoncello

Charlotte Hug & Fred Lonberg-Holm  - (Zürich / Chicago)

Extremmusikerin und Anti-Cellist werden Charlotte Hug und Fred-Lonberg-Holm in den Medien oft genannt. In extremen wie feinsten klanglichen Schattierungen sind die beiden im Duo seit 2005 musikalisch mit Viola & Cello unterwegs.

John Corbett schreibt in den Liner Notes zur ihrer letzten CD „Fine Extensions“:
„Zwei Zahnräder, zwei Federn, zwei Mechanismen. Zwei Saiten, zwei Hände, zwei Personen. Gegenseitiges aneinander Aussteuern im ständigen Vergleich ermöglicht es, Komponenten zueinander passend zu machen, auf dass sie glatt und perfekt miteinander funktionieren. Das Duo Charlotte Hug-Fred Lonberg-Holm ist ein Uhrwerk dieser Art. Nicht im Sinne steriler, funktionaler Robotik, sondern im Umstand, dass sie sich einer seltenen gemeinsamen Art von Kalibrierung erfreuen, einer Feinabstimmung, die man nicht häufig in der improvisierten Musik und dort nur von den besten Mitstreitern hört. Exaktheit ohne viel Aufhebens, und mit ein bisschen Knarren – das ist Feinabstimmung. Und zur Erinnerung: Es braucht zwei.“

Zu gleichen Produktion bemerkt John Eyles im Internet-Jazz-Portal AllAboutJazz:
„Auf diesem bahnbrechenden Album gelingt es Hug und Lonberg-Holm, ihren Instrumenten neues Leben einzuhauchen, indem sie sich - nicht nur als improvisierende Musiker, sondern einfach als zwei klassische Instrumente in Beziehung setzen und in ein Verhältnis eintreten, in der sich das eine erhebt, um das Wesen des anderen zu komplettieren und umgekehrt.“


Mittwoch 28. Nov. 2012, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gast: Carl Ludwig Hübsch – Tuba

Donnerstag 29. Nov. 2012, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Erhard Hirt - Gitarre.

Freitag 30. Nov. 2012, 20 Uhr
Duisburg VHS, Königstraße 47
Gast: Simon Camatta – Schlagzeug

Samstag 1. Dez. 2012, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30
Gäste: Georg Wissel - Saxophon, CarlLudwig Hübsch - Tuba

Sonntag 2. Dez. 2012, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Philippe Micol – Sopransax, Bassklarinette

Dienstag 4. Dez. 2012, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gast: Martin Blume - Schlagzeug

Mittwoch 5. Dez. 2012, 20 Uhr
Hagen Villa Post der VHS, Wehringhauser Str. 38
Gäste: Martin Verborg – Violine, Ludger Schmidt - Violoncello


Korhan Erel & Gülsah Erol (Türkei)

Gülsah Erol  Violoncello
Korhan Erel Computer

Korhan Erel ist ein Computer-Musiker, Improvisator und Sound- Designer aus Istanbul. Er verwendet sowohl analoge als auch digitale Elektronik. Erel ist eines der Gründungsmitglieder von „Islak Kopek“ und ein Pionier der freien Improvisation in der Türkei. Er komponiert und gestaltet Sounds für Tanz, Theater, Installation und Film und arbeitete bereits mit Tänzern, Video- Künstlern und Schriftstellern zusammen.

Mit seinem eigens entwickelten Computersystem „Omnibus“ performt Korhan Erel als Ein-Mann-Improvisations-Band. „Omnibus“, das ist ein Bündel von sich stetig verändernden Instrumentarien, das auf der Basis von Ableton Live- und Max for Live-Software programmiert worden ist. Mit „Omnibus“ können konkrete Klänge (Samples, Field Recordings) in Echtzeit verwandelt und bearbeitet werden.
Korhan Erel verbrachte zwei Arbeitsaufenthalte im Steim in Amsterdam und war Gast bei den Komponisten von „Electronic Music Studios“ in Stockholm.

Gülsah Erol, 1984 in Ankara geboren, ist eine junge talentierte Cellistin, die keine musikalischen Herausforderungen scheut. Zur Zeit arbeitet sie mit dem „Anadolu university Symphony Orchestra“ in Eskisehir, dem Improvisationsensemble „Islak Köpek“ und dem elektroakustischen Ensemble „Abstra“ aus Istanbul. Für den preisgekrönten Film „Atlıkarınca – Merry Go Round“ und „Toll Booth (Gise Memuru)“ spielte sie die Sound- tracks und alle Cellostimmen ein.



Donnerstag 01. November 2012, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Gunda Gottschalk - Violine, Martin Blume - Schlagzeug

Freitag 02. November 2012, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Martin Theurer - Klavier, Fabian Jung – Schlagzeug.

Samstag 03. November 2012, 20 Uhr
Witten Haus Witten, Ruhrstraße 86
Gast: Joana Sá - Klavier

Sonntag 04. November 2012, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Martin Theurer - Klavier, Erhard Hirt - Gítarre & Elektronik

Montag 05. November 2012, 20 Uhr
Aachen Raststätte, Lothringerstraße 23
Gast: Paul Lytton - Schlagwerk

Dienstag 06. November 2012, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71, Hofgebäude
Gäste: Matthias Muche - Posaune, Simon Camatta - Schlagzeug


Kim Myhr & Nils Ostendorf (NOR/D)

KIM MYHR  Akustische Saiteninstrumente & Präparationen
NILS OSTENDORF TROMPETE


Kim Myhr und Nils Ostendorf begegneten sich 2003 und haben seitdem kontinuierlich im Duo und im Quartett mit den Silencers (mit Benoit Delbecq und Toma Gouband) zusammen gespielt und ihre gemeinsame Vision von improvisierter Musik weiterentwickelt.Dabei durchquerten Sie mehrere musikalische Stadien, anfangs noch beeinflusst von zeitgenössischer Musik und Komposition mit formalen Absprachen, entwickelte sich ihre Musik später dann in grösseren Bögen und organischen Strukturen und resultiert heute in einem offenen, abstrakteren Klangbild.Der rote Faden blieb hierbei jedoch immer die gemeinsame Leidenschaft und Neugier für Sound, das Spiel mit Klangfarben, die Suche nach Klängen auf dem Instrument mit Einsatz von Präparationen und erweiterten Spieltechniken, die Entstehung eines für das Duo spezifischen Klangfeldes in dem die Instrumente nicht mehr unbedingt als Gitarre und Trompete wahrgenommen werden sondern als Generatoren von Geräuschen und Tönen die im Raum aufeinander treffen.

Kim Myhr (geb.1981) ist ein norwegischer Gitarrist und Komponist.Er spielt Konzerte in Europa, Australien, Asien und Nord- und Südamerika mit seinen langjährigen Bands Mural (mit Jim Denley und Ingar Zach), Silencers (mit Benoit Delbecq, Toma Gouband und Nils Ostendorf) im Duo mit Jim Denley und als Gitarrist der Band The New Songs (mit Eve Risser und Sofia Jernberg).Im Jahr 2008 war er Stipendiat des Molde International Jazz Festival, für welches er eine Kompostion für ein hochkarätiges 13-köpfiges Ensemble schrieb, u.a. mit Sidsel Endresen, Christian Wallumrod und Clare Cooper.Kim ist künstlerischer Leiter des Festivals Fri Resonans in Trondheim, welches seit 2005 ein aussergewöhnliches Programm mit internationalen Künstlern improvisierter und innovativer Musik bietet.Kim hat bereits zahlreiche CD’s unter seinem Namen herausgebracht, unter anderem bei den Labels Sofa Music und Either/Oar.

Der Trompeter Nils Ostendorf (geb.1977) hat über die Jahre einen eigenen Stil entwickelt, der von Naturgeräuschen, zeitgenössischer Musik und elektronischen Klängen inspiriert ist. Er ist als improvisierender Musiker in verschieden Formationen zu hören: im Quartett The Silencers mit Benoit Delbecq, Toma Gouband und Kim Myhr; im Duo mit Michel Doneda; im Trio Trigger mit Matthias Müller und Chris Heenan und im Trio mit Philip Zoubek und Philippe Lauzier aus Kanada.Nils spielte Tourneen in ganz Europa, den USA und Kanada und war bei verschiedenen Festivals zu Gast, u.a. Moers Festival, November Music und Fri Resonans. Außerdem arbeitet er als Komponist, musikalischer Direktor und Produzent für Theater und Tanz, in erster Linie gemeinsam mit Thomas Ostermeier an der Schaubühne Berlin sowie an den Münchner Kammerspielen.

Freitag 04. Mai 2012, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Simon Camatta

Samstag 05. Mai 2012, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gast: Martin Blume

Sonntag 06. Mai 2012, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Karola Pasquay, Heide Bertram

Montag 07. Mai 2012, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gast: Gunda Gottschalk, Simon Camatta

Dienstag 08. Mai 2012, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71, Hofgebäude
Gast: Frau W - Laptop

Niels Ostendorf
Kim Myhr


John Butcher (GB)




JOHN BUTCHER SAXOPHON

John Butcher ist neben Evan Parker wohl der bedeutendste britische Saxophonist. In seinen zahlreichen Soloperformances, aber auch im Duo und anderen Kombinationen hat er das Saxophonspiel überzeugend revolutioniert und zu einem neuen Standard geführt. „Butchers Musik scheint immer in dem sie umgebenden Raum verankert zu sein: winzige Klangfragmente werden in den Äther gesandt, multiphonische Muster und ungewöhnliche Harmonien wechseln sich ab mit spannungsvollen Pausen, und aus den Momenten der Ruhe steigen Wolken zarter Obertöne auf und kehren in sie zurück wie fallender Regen...“ (Steve Lake)


Sonntag 01. April 2012, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Tetsu Saitoh - Kontrabass, Simon Camatta- Schlagzeug

Montag 02. April 2012, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
Gäste: Paul Hubweber - Posaune, Tetsu Saitoh - Kontrabass,
Martin Blume - Schlagzeug

Dienstag 03. April 2012, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel, Körnerstr. 71, Hofgebäude
Gäste: Tetsu Saitoh - Kontrabass, Ute Völker - Akkordeon, Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Mittwoch 04. April 2012, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Tetsu Saitoh - Kontrabass, Erhard Hirt - Gitarre, Achim Krämer - Schlagzeug

Donnerstag 5. April 2012, 20 Uhr
Hagen Theater an der Volme, Dödterstraße 10
Gäste: Tetsu Saitoh - Kontrabass, Martin Theurer - Klavier, Martin Verborg – Violine, Fabian Jung - Schlagzeug

John Butcher
Tetsu Saitoh

Bericht zum Konzert in Hagen

Die ursprünglich für diesen Zeitraum geplanten Konzerte mit Lol Coxhill und Pat
Thomas müssen krankheitsbedingt leider abgesagt werden.



MICROTUB (GB/NOR)

ROBIN HAYWARD MIKRONTONALE F-TUBA
KRISTOFFER LO C–TUBA
MARTIN TAXT C–TUBA


Die Formation Microtub lässt aufhorchen! Nicht nur aufgrund ihrer Besetzung, denn drei Tubisten, die komponieren und improvisieren, sind eine absolute Ausnahmeerscheinung. Mittels radikaler Versenkung in die Musikalität kleinster Strömungsunterschiede innerhalb der Ventile der Tuben oder in die Überlagerungen kleinster Tonabstände spitzen Microtub die Ohren ihres Publikums und ermöglichen neues Hören.Mit ihrer subtilen konzentrierten Spielhaltung räumen sie ein für alle Mal auf mit dem Klischee von großen blechernen Blasinstrumenten und kreieren eine bemerkenswerte feine Musik.


Sonntag 05. Februar 2012, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12

Montag 06.Februar 2012, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116

Dienstag 07. Februar 2012, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30
Gast: Carl Ludwig Hübsch - Tuba

Mittwoch 08. Februar 2012, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid

Donnerstag 09. Februar 2012, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147

microtub





Christine Abdelnour Sehnaoui & Magda Mayas (F/D)


CHRISTINE ABDELNOUR ALTSAXOPHON
MAGDA MAYAS PIANO



Die junge Libanesin Christine Sehnaoui hat sich in kurzer Zeit als Autodidaktin am Altsaxophon Rang und Namen in der Experimentalmusikszene erspielt. Ihre elektronische, minimalistische und intensive Spielart macht sie zu einer der interessantesten Vertreterinnen der aktuellen Hardcore-Improvisation. Zusammen mit Magda Mayas am reichhaltig präparierten Flügel, präsentieren sie eine Musik, die nervös flirrend und dennoch formell auf dem Punkt ist.
Neben verschiedenen Konstellationen in grösseren Gruppen u.a. mit Andy Moor (The Ex) und Tony Buck treten sie seit 2008 zunehmend als Duo auf und spielen auf Festivals in ganz Europa. 2009 ist ihre Duo CD "Teeming" erschienen.

Sonntag 04. Dezember 2011, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Ute Völke - Akordeon

Dienstag 06. Dezember 2011, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gast: Konstatin Herzog – Kontrabass

Mittwoch 07. Dezember 2011, 20 Uhr
Aachen Atelier Brele Scholz,Napoleonsberg 104
Gast: Simon Camatta - Schlagzeug, Paul Hubweber - Posaune

Donnerstag 08.
Dezember 2011, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30
Gast: Gunda Gottschalk - Violine

Christine Abdelnour Sehnaoui
Magda Mayas




Evan Parker (GB)

Ikone der Britischen Improvisationsmusik



EVAN PARKER SOPRAN- & TENORSAXOPHON

Der britische Saxophonist Evan Shaw Parker ist einer der angesehensten europäischen Improvisationsmusiker. Ausgehend vom Free Jazz entwickelte er seinen ganz eigenen Improvisationsstil. Zunächst beeinflusst von John Coltrane nahm er experimentelle Einflüsse der Neuen Musik  in sein Saxophonspiel auf und entwickelte durch die Integration multiphonischer Spielweisen und den Gebrauch von Zirkularatmung insbesondere auf dem Sopransaxophon einen unverkennbaren Personalstil. Er zählt heute zu den größten lebenden Instrumentalisten (The Times) und den weltbesten Ensemble-Improvisatoren (Chicago Reader).


Mittwoch 28. September 2011, 20 Uhr
Essen Goethebunker, Goethestraße 67, Essen-Rüttenscheid
in FREE ESSEN FESTIVAL Gast: Erhard Hirt

Donnerstag 29. September 2011, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Carl Ludwig Hübsch, Martin Blume

Freitag 30. September 2011, 20 Uhr
Wuppertal ort, Luisenstr. 116

Samstag 01. Oktober 2011, 20:30 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld Geitel
Gäste: MGast: Martin Blume, Carl Ludwig Hübsch




THE POW ENSEMBLE

ÜBER VÖGEL UND NESTER:
THE NEW ADVENTURES OF JOSEF BREZELBACKER

GUY GARRIES QUERFLÖTE, COMPUTER, STIMME
ERIK BOSGRAAF BLOCKFLÖTE, KEYBOARDS
JACQUELINE HAMELINK CELLO, STIMME
LUC HOUTKAMP ALTSAXOPHON, COMPUTER, KOMPOSITION



Das Pow Ensemble ist in unterschiedlichen Ausprägungen unterwegs und fusioniert auf spielerische Weise scheinbar nicht kompatibles Material zu einem Amalgam voller Witz und Ironie, bei der es auch zu veritablen Kollisionen kommen kann, ohne dabei den Humor zu verlieren.

Donnerstag 30. Juni 2011, 20 Uhr
Aachen Raststätte, Lothringerstraße 23

Freitag 01. Juli 2011, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147

Samstag 02. Juli 2011, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116

Sonntag 03. Juli 2011, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12

Montag 04. Juli, 20:30 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30

KADIMA COLLECTIVE (Israel)

ARIEL SHIBOLET SOPRANSAXOPHON
NORI JACOBY VIOLINE
YONI SILVER BASSKLARINETTE, VIOLINE

Kadima Collective meets Soundtrips NRW.
Das Kadima Collective aus Israel ist ein Netzwerk von Musikern zeitgenössischer Improvisationsmusik. Sie organisieren Konzerte, betreiben ein eigenes Plattenlabel und fördern den Austausch mit ausländischen Musikern. Was liegt näher als zu den Jüdischen Kulturtagen 2011 eine musikalische Begegnung mit Soundtrips NRW zu veranstalten. International bekanntester Musiker des Kadima Collectivs ist Ariel Shibolet. Geboren 1972 in Ramat Gan, Israel, lebt er heute in Tel-Aviv. Er studierte zunächst klassische Musik und lernte Cello, später wechselte er zum Sopransaxophon. In Deutschland war er schon beim Moers Festival und dem Total Music Meeting in Berlin zu erleben. Beeinflusst wurde er von Evan parker, Steve Lacy und von Anthony Braxton. Als Musiker und Klangpoet hat er eine eigene Handschrift entwickelt, die ihn als einen der ungewöhnlichsten und interessantesten Improvisationskünstler seiner Generation ausweist.

in Jüdische Kulturtage NRW


Dienstag 12. April 2011, 20 Uhr
Köln Atelier Dürrenfeld/Geitel, Körnerstr.71, Hofgebäude
Gäste: Maciej Sledziecki, Paul Hubweber

Donnerstag 14. April, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gäste: Erhard Hirt, Martin Blume

Freitag 15. April 2011, 20 Uhr
Wuppertal Ort, Luisenstr. 116
Gäste: Joachim Zoepf, Paul Hubweber

Samstag 16. April 2011, 20 Uhr
Aachen Annakirche, Annastraße 35
Gäste: Christoph Irmer, Martin Blume

Sonntag 17. April 2011, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gäste: Angelika Sheridan, Paul Hubweber




AUDREY CHEN (USA)

AUDREY CHEN CELLO, ELEKTRONIK

Die Cellistin und Sängerin Audrey Chen überzeugt durch ihre expressive und äußerst individuelle Speilweise. Sie benutzt das Cello, sowie ihre Stimme schonungslos: Immer der Intensität des Moments folgend. Ergänzt wird ihre musikalische Reise durch einen kleinen analog-elektronischen Soundbaukasten, mit dem sie es versteht einige extatische Momente ihrer Liveperformance wieder humorvoll zu brechen.

Mittwoch 02. Februar 2011, 20:30 uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30
Gast: Erhard Hirt

Donnerstag 03. Februar 2011, 20 uhr
Aachen Raststätte, Lothringerstraße 23
Gast: Paul Lytton

Freitag 04. Februar 2011, 20 uhr
Wuppertal ort, Luisenstr. 116
Gast: Gunda Gottschalk

Samstag 05. Februar 2011, 20 uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gast: Martin Blume

Sonntag 06. Februar 2011, 20 uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Gunda Gottschalk



PALIER - TOULEMONDE


AGNÈS PALIER STIMME
OLIVIER TOULEMONDE OBJEKTE

Agnès Palier und Olivier Toulemonde ertasten mittels blosser Stimme und akustischer Objekte, wie z.B. einer mit Küchengeräten bearbeiteten Resopalplatte, improvisatorisch den Klang als organisches Gebilde. Das genauso ruhige wie fragile Spiel dieses Duos wird aus einer betont körperlichen Haltung heraus entwickelt. Palier/Toulemonde arbeiten seit sieben Jahren zusammen und haben in verschiedenen Ländern Europas, der USA und Kanadas gastiert, unter anderem auch im Trio mit Jack Wright.


Mittwoch 15. Dezember 2010, 20 Uhr
Wuppertal ort, Luisenstr. 116
Gast: Erhard Hirt

Donnerstag 16. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Aachen Raststätte, Lothringerstraße 23
Gast: Ute Völker

Freitag 17. Dezember 2010, 20 Uhr
Köln Institut Francais, Sachsenring 77
Gast: Philip Zoubek

Samstag 18. Dezember 2010, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147
Gast: Paul Hubweber, Martin Blume

Sonntag 19. Dezember 2010, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12
Gast: Carl Ludwig Hübsch




LEMUR (NOR)

Neue Improvisierte Kammermusik

BJØRNAR HABBESTAD FLÖTEN
HILD SOFIE TAFJORD HORN
LENE GRENAGER VIOLONCELLO
MICAHEL DUCH KONTRABASS

LEMUR ein norwegischer Allstar-Quartett von Komponisten und Improvisatoren. Die vier Instrumentalisten kombinieren Einflüsse klassischer Kompositionstechnik, Noise-Music, Kammermusik und Free Jazz zu einem äußerst überraschenden wie einzigartigem zeitgenössischen Sound.

Dienstag 30. November 2010, 20 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30

Mittwoch 01. Dezember 2010, 20 Uhr
Bochum Kunstmuseum, Kortumstr. 147

Donnerstag 02. Dezember 2010, 19.30 Uhr
Aachen Raststätte, Lothringerstraße 23

Freitag 03. Dezember 2010, 20 Uhr
Wuppertal ort, Luisenstr. 116

Sonntag 05. Dezember 2010, 20 Uhr
Münster Black Box im cuba, Achtermannstr. 12


THE CURATORS

GUNDA GOTTSCHALK VIOLINE
CARL LUDWIG HÜBSCH TUBA
ERHARD HIRT GITARRE, ELEKTRONIK
MARTIN BLUME SCHLAGZEUG
PAUL HUBWEBER POSAUNE

Zum Auftakt der Reihe Soundtrips NRW – look inside spielen die Kuratoren der Reihe selbst. Alle fünf Musikerinnen und Musiker fungieren in ihren Städten nicht nur organisatorisch sondern vor allem musikalisch als Dreh- und Angelpunkte. Darum liegt es nahe, die Verbindung der einzelnen Städte nicht nur durch ein gemeinsames Programm sondern durch eine gemeinsame Musik hörbar zu machen.

Dienstag 30. November 2010, 20 Uhr
Köln Loft, Wissmannstr. 30